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Ratgeber Haut Hautreizungen & Hautverletzungen

Hautreizungen und Hautverletzungen

Wenn die Haut Hilfe braucht

Generell gilt: Hautreizungen oder Hautverletzungen der obersten Schicht heilen in der Regel problemlos ab. Wenn aber tiefere Schichten betroffen sind, dauert die Heilung länger und ist mit der Bildung von Narbengewebe verbunden. Bitte behandeln Sie nur kleine oberflächliche Hautreizungen und Hautverletzungen selbst. Tiefe Schnitte, Risse, Verbrennungen zweiten oder dritten Grades, eiternde, entzündete oder grossflächige Wunden gehören immer in ärztliche Hände. Wir weisen in unseren Tipps zu den einzelnen Verletzungsarten noch einmal darauf hin.

Hautreizungen & Hautverletzungen - wenn die Haut Hilfe braucht

Die Regenerationskraft der Haut

Bewundernswert ist die Regenerationskraft der Haut bei oberflächlichen Hautreizungen und Hautverletzungen. Sie erneuert sich innerhalb von nur 28 Tagen. Wie das? Der untere Bereich der Oberhaut enthält eine Lage sogenannter Stammzellen, die sich permanent teilen und neue Zellen Richtung Hautoberfläche aufsteigen lassen. Diese neuen Zellen schieben ältere Zellen vor sich her. Auf dem Weg zur Hautoberfläche trocknet eine Zelle langsam aus, verhornt und trägt schliesslich zur Bildung der schützenden Hornschicht bei. Nach etwa einem Monat hat eine Zelle ihren Dienst getan und wird als Hautschuppe abgestossen – während eine nachfolgende Zelle ihren Platz einnimmt. So können oberflächliche Verletzungen der Haut schnell und meist spurlos heilen.

Hautreizungen und Hautverletzungen - wann zum Arzt?

  • Bei Verletzungen durch eingedrungene Fremdkörper (rostige Nägel, Scherben etc.) und bei Bissverletzungen
  • Bei stark verschmutzten, eiternden und stark blutenden Wunden
  • Bei pochenden Schmerzen und wenn sich die Wunde warm anfühlt
  • Bei starker Rötung oder starkem Juckreiz
  • Bei grossflächigen Entzündungen und grossflächigen eitrigen Ekzemen
  • Wenn Ekzeme plötzlich, heftig und ohne erkennbare Ursache auftreten
  • Bei grossflächigen oder tiefen Verbrennungen (zweiten oder dritten Grades)
  • Wenn sich der Allgemeinzustand verschlechtert
  • Bei starken, unklaren oder anhaltenden Beschwerden

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