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Ratgeber Haut Insektenstiche

Insektenstiche behandeln

So reagieren Sie auf die kleinen Giftspritzen

An den meisten Tagen im Jahr leben Menschen und Insekten problemlos nebeneinander. Aber in lauen Sommernächten oder wenn im Garten der Erdbeerkuchen aufgetischt wird, kommen uns Mücken, Bienen oder Wespen mitunter zu nah. Wenn Insekten stechen, hinterlassen sie ein Gift, auf das der Körper reagiert. Die Stelle rund um den Stich juckt und schmerzt, schwillt an oder wird sogar heiss. Auch wenn es schwerfällt, sollte man an der Stichstelle nicht kratzen, um eine Infektion zu vermeiden. Linderung verschaffen Haus- und Heilmittel.

Was hilft bei Insektenstichen?

Schützende Kleidung

Lange Hosenbeine und Ärmel sind die beste Vorbeugung gegen Insektenstiche. Unbedeckte Hautpartien können Sie durch Zubereitungen mit natürlichem Zedern- oder Zitronenöl schützen. Fragen Sie in Ihrer Apotheke oder Drogerie nach entsprechenden Präparaten.

Bestimmte Düfte

Viele Insekten steuern süsse, fruchtige oder blumige Düfte an und meiden den Geruch von Zitrusfrüchten, Lavendel, Salbei oder Eukalyptus. Bei der Auswahl von Deo oder Parfum kann das Wissen um die Vorlieben von Mücke, Wespe & Co. helfen. Das Gleiche gilt für Duftkerzen und Duftlampen. Sie können auch eine Zitrone oder Orange mit Gewürznelken spicken und auf den Tisch legen, um Insekten während einer Mahlzeit auf Balkon oder Terrasse fernzuhalten.

Was hilft bei Insektenstichen?

Insektenstiche - wann zum Arzt?

  • Bei Stichen im Mund- und Rachenraum Eiswürfel lutschen und sofort einen Arzt aufsuchen
  • Sobald Schmerzen im Bereich der Binde- und Hornhaut auftreten
  • Bei starken Reaktionen, die auf eine Allergie gegen bestimmte Insektengifte hindeuten

Stachel entfernen

Bei Bienenstichen bitte den Stachel mit einer Pinzette vorsichtig entfernen oder mit den Fingern wegschnippen. Denn wenn Sie den Stachel mit den Fingern greifen, kann weiteres Gift in die Wunde gedrückt werden. Wespen ziehen ihren Stachel nach dem Stich übrigens selbst wieder aus der Haut heraus.

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