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Scheidenentzündung in der Schwangerschaft: akute Hilfe und Vorbeugung

In der Schwangerschaft sind Frauen anfälliger für eine Scheidenentzündung als unter normalen Umständen. Denn durch die hormonelle Veränderung gerät die Scheidenflora jetzt leichter aus dem Gleichgewicht. Wenn dein eigentlich saures und somit keimabwehrendes Milieu einen pH-Wert von 4,5 übersteigt, können Bakterien, Pilze oder Viren eine Scheidenentzündung auslösen.

Wirklich eine Scheidenentzündung? Diese Symptome sind typisch:

  • Brennen
  • Juckreiz
  • vermehrter Ausfluss
  • Rötung
  • Schwellung
  • Schmerzen

Gut zu wissen: Ein farb- und geruchloser Ausfluss tritt häufig in den ersten Wochen der Schwangerschaft auf und ist kein Grund zur Beunruhigung – sofern du ansonsten beschwerdefrei bist.

Wann zum Arzt / zur Ärztin bei einer Scheidenentzündung in der Schwangerschaft?

Eine Scheidenentzündung kann einen vorzeitigen Blasensprung oder vorzeitige Wehen auslösen. Deshalb solltest du als Schwangere Symptome wie Juckreiz oder vermehrten Ausfluss und Schmerzen ernst nehmen und im Zweifelsfall immer zum Arzt / zur Ärztin gehen.

Was hilft bei einer Scheidenentzündung in der Schwangerschaft?

In unseren Tipps zum Thema Scheidenentzündung in der Schwangerschaft findest du medizinische, pflegerische und hebammenkundliche Aspekte gebündelt. Sie reichen von Arzneimitteltipps über äussere Anwendungen bis hin zu bewährten Hausmitteln.

Grundsätzlich gilt: Die hier genannten Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

1
Wärmende Impulse

Ein intakter Wärmehaushalt im Bereich des Unterleibs und der Füsse ist eine gute Voraussetzung für eine gewisse Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen. Warme Socken oder ein warmes Sitzbad mit Ringelblumen sind deshalb so angenehm wie wirkungsvoll.

2
Vorbeugende Massnahmen

Ein gesundes Scheidenmilieu ist der wirksamste Schutz vor Scheideninfektionen, weil Keime dann keine Chance haben. Setze auf milde, alkalifreie Waschlotionen für den Intimbereich – ohne es mit der Intimhygiene zu übertreiben.

Auch die Wahl der Unterwäsche spielt eine Rolle: Eng sitzende Unterwäsche aus synthetischen Materialien kann ein feucht-warmes, bakterienfreundliches Klima begünstigen. Unterwäsche aus Naturmaterialien, die wie die darüber getragene Kleidung luftig anliegt, gehört deshalb zu den vorbeugenden Massnahmen.

Mit einer gesunden Ernährung und einer rhythmischen Lebensweise, die dir ausreichend Schlaf und Entspannungszeiten verschaffen, kannst du einer Scheidenentzündung langfristig vorbeugen.

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