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Schlafstörungen in der Schwangerschaft: es gibt viele Ursachen

Schlafstörungen in der Schwangerschaft können viele Ursachen haben. Sie treten zum Beispiel in den ersten Wochen auf, wenn die Aufregung noch ganz gross ist, oder auch im letzten Drittel, wenn die Gedanken um die bevorstehende Geburt und die neuen Rollen kreisen. Angesichts der vielen Veränderungen, die selbst auf erfahrene Mütter zukommen, ist eine innere Unruhe, die zu Schlafproblemen in der Schwangerschaft führen kann, nur allzu verständlich.

Dazu kommt, dass mit fortschreitender Schwangerschaft der wachsende Bauch eine bequeme Schlafposition erschwert oder auf die Blase drückt und dadurch Durchschlafprobleme verursacht. Mitunter heisst es, dass schwangere Frauen nachts immer wieder wach werden, um sich auf nächtliche Stillzeiten einzustellen. 

Wundere dich also nicht, wenn sich bereits in der Schwangerschaft dein Schlaf-wach-Rhythmus verändert.

Was hilft bei Schlafstörungen in der Schwangerschaft?

Einschlafschwierigkeiten, Durchschlafprobleme oder gar Schlaflosigkeit in der Schwangerschaft – es gibt nicht nur viele mögliche Gründe, sondern auch viele Tipps, wie du Schlafstörungen in der Schwangerschaft natürlich, sanft und wirksam behandeln kannst. Hier findest du medizinische, pflegerische und hebammenkundliche Aspekte gebündelt. Sie reichen von Arzneimitteltipps über äussere Anwendungen bis hin zu bewährten Hausmitteln.

Grundsätzlich gilt: Die hier genannten Ratschläge bieten keine Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen.

1
Mit warmen Füssen ins Bett

Mit kalten Füssen lässt es sich schlecht schlafen. Deshalb werden dir Fuss- oder Vollbäder vor dem Schlafengehen (zum Beispiel mit einem 10%igen Lavendelöl), warme Socken oder auch eine Wärmflasche im Bett gute Dienste leisten. 

2
Ein gutes Schlafklima

In einem aufgeräumten, ruhigen, abgedunkelten und frisch gelüfteten Zimmer schläft es sich besonders gut. Die Raumtemperatur sollte bei ca. 18 Grad Celsius liegen. Wenn du dann noch Handy und Laptop aus deiner nächtlichen Umgebung verbannst, hast du viel für ein gutes Schlafklima getan.

3
Zur Ruhe kommen

Rufe dir vor dem Einschlafen schöne Erlebnisse, Bilder oder Geschichten in Erinnerung. Wenn dir Unerledigtes durch den Kopf geht, kannst du dir Notizen für den nächsten Tag machen und die Gedanken so beiseitelegen. Auch Entspannungsübungen oder ein Glas warme Milch mit Honig (und wenn du magst mit Anis) helfen dir, zur Ruhe zu kommen und gut einzuschlafen.

4
Zusätzliche Kissen

Bringe deinen Körper mit Kissen in eine angenehme Lage. Wenn du bereits ein Stillkissen hast, kannst du ein Ende als Kopfkissen nutzen und das andere Ende zwischen deine Beine legen.

5
Klug trinken

Trinke vor allem tagsüber viel und abends weniger, damit du nachts nicht von deiner Blase geweckt wirst.

6
Eine entspannte Verdauung

Es gibt einen Zusammenhang zwischen guter Verdauung und gutem Schlaf. Damit dir dein Abendessen über Nacht nicht schwer im Magen liegt, solltest du abends eher leicht und nicht allzu spät essen. Mit Bitterstoffen unterstützt du deine Verdauung zusätzlich. Sie stecken in Lebensmitteln wie Chicorée, Rucola oder Olivenöl.

7
Tagsüber ausreichend Bewegung

Um abends müde zu sein und gut in den Schlaf zu finden, hilft dir Bewegung während des Tages: Spaziergänge oder eine Yoga-Einheit werden nicht nur deinem Schlaf-wach-Rhythmus, sondern auch deiner Seele guttun.

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